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Kommen Neukunden auch von alleine?

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Stellen Sie sich einmal die folgenden Fragen:
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•Werden Sie in diesem Käufermarkt überhaupt gefunden?
•Werden Sie innerhalb weniger Sekunden vom Kunden auch verstanden?
•Investieren Sie noch in veraltete Printmedien und wie groß ist Ihr Erfolg damit?
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Absolventin der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd auf der Shortlist beim James Dyson Award 2010

(newsmax.de) Mit dem Konzept „WaterDonut&UltraPipe“ stellt Verena Brückner ein dezentrales und kostengünstiges Wasseraufbereitungssystem vor, das dabei helfen soll, den Mangel an sauberem Trinkwasser besonders in Entwicklungsländern zu beheben. Es entkeimt verunreinigtes Wasser ohne Strom oder Chemie und besteht aus zwei Einheiten, dem WaterDonut und der UltraPipe. Beide Teile können sowohl eigenständig als auch kombiniert eingesetzt werden. Der WaterDonut nutzt die entkeimende Wirkung der Sonne. Die UltraPipe filtert das Wasser durch eine druckbetriebene Membran.

Interviews professionell führen und redigieren – Seminar der Akademie des Deutschen Buchhandels

(newsmax.de) Gut gemachte Interviews sind beim Leser äußerst beliebt. Sie informieren, unterhalten und liefern ein persönliches Bild des Befragten. Für (Fach-)Redakteure stellen Interviews häufig eine Herausforderung dar. Denn um ein überzeugendes Ergebnis zu liefern, ist sorgfältige Vor- und Nachbereitung nötig.

Wechsel Kfz-Versicherung: Jetzt schon informieren

Noch liegt der 30. November - der klassische Kfz-Versicherungs-Stichtag - in weiter Ferne, da ist schon "die Schlacht um den Kunden" eröffnet. Denn: die Kfz-Versicherung kann man "normal" immer nur einmal im Jahr kündigen: zum 31.12. des laufenden Jahres. Dafür muss das Kündigungsschreiben bis 30.11. bei der bisherigen Versicherung vorliegen. Ansonsten kann man nur bei Beitragserhöhung, Ein Sonderkündigungsrecht besteht nur bei Beitragserhöhung, nach einem Schadensfall, bei Fahrzeugwechsel oder Stilllegung / Abmeldung kündigen.

Es gibt grosse Beitragsunterschiede, mehrere hundert Euro im Jahr. Denn Kfz-Versicherungen werden eigentlich fast ausschließlich über den Preis verkauft - ein Vergleich lohnt sich also. Damit sollte man möglichst früh beginnen, nicht erst, wenn das Schreiben der Autoversicherung für den Beitrag nächstes Jahr auf dem Tisch liegt. Die letzten Jahre wurden die Beitragserhöhungen (Haftpflicht oder Kasko) oft erst in den letzten Novembertagen versandt. Die Beitragserhöhung kann durch eine Umstufung in der Typ- oder Regionalklasse, sowie durch Änderung der Vertragsbedingungen begründet sein. Erste Informationen, wieviele Klassen 2010 von Umstufungen betroffen sind, werden im Laufe des September erwartet.

Sie haben dann das Recht, Ihre Versicherung innerhalb der nächsten 4 Wochen nach Erhalt des Schreibens zu kündigen.

Wichtig: Dabei zählt der Posteingang, und nicht der Nachweis des Absendens. Um ganz sicherzugehen, wenn die Zeit knapp wird, sollte man die Kündigung per Einschreiben senden. Vor Kündigung sollte man sich natürlich eine neue, in der Regel günstigere Kfz-Versicherung suchen, und sich dort auch bereits die Zusage / Versicherungsbestätigung einholen. Beim rechtzeitigen Vergleich der verschiedenen Kfz-Versicherungsanbieter stellt sich nämlich oft heraus, dass man mehrere hundert Euro jährlich sparen könnte.

Tipps für die Auswahl des neuen Versicherers

Direkt- und Internetanbieter ohne eigenen Außendienst haben traditionell die günstigsten Angebote. So ist zum Beispiel die HUK24 in fast allen Vergleichen auf den vorderen Rängen zu finden. 

Beim Vergleich sollte man darauf achten, dass jeweils die gleichen Versicherungsmodalitäten inbegriffen sind. Also zum Beispiel, ob auch das Navigationssystem mitversichert ist (Experten empfehlen, hierfür einen Wert von maximal 3.000 Euro anzusetzen). Oder ob auch Schäden durch Marderbisse mit abgedeckt sind. Und ob Sie die enthaltenen Zusatzleistungen wirklich brauchen, wie die privatärztliche Zusatzregelung bei der AutoPlusProtect der Sparkassen Direkt Versicherung

Tipps für den Online-Kfz-Versicherungs-Vergleich

So erreichen Sie guten Versicherungsschutz bei möglichst niedrigem Beitrag:

  1. Bei der Haftpflichtversicherung (gesetzlich vorgeschrieben) sind die Leistungen der Versicherungen fast identisch - hier können Sie nach der Beitragshöhe entscheiden.
  2. Bei der Kaskoversicherung dagegen unterscheiden sich die Leistungen stark - hier sollten Sie schauen, die für Sie relevanten Punkte abzudecken. Also z.B. Marderbiss-Schäden, wenn Ihr Auto in gefährdeten Regionen parkt. Oder sind eingebaute Phono-, Funk- und Telegeräte mitversichert – in welcher Höhe? Und werden bei gestohlenen Autoschlüsseln auch neue Türschlösser ersetzt?
  3. Vollkasko sollte bei Neuwagen (bis 3 Jahre) abgeschlossen werden; danach reicht Teilkasko. Bei Vollkasko ist übrigens gleichzeitig der Teilkaskoschutz enthalten. Damit ist das Auto dann auch gegen Unwetterschäden und Diebstahl abgedeckt.

Folgende Faktoren beeinflussen die Beitragshöhe - es ist also sinnvoll, zum einen die Fragen der Versicherer in online-Vergleichen bzw. beim Antrag ausführlich zu beantworten, zum anderen zu prüfen, ob es auf Sie zutreffen könnte:

  • Beruf - Angestellte und Beamte werden besser eingestuft
  • Alter des Fahrers - Junge und Personen ab 70 Jahren zahlen oft mehr, da hier das Unfallrisiko höher eingeschätzt wird
  • wieviele Personen fahren das Auto? (je weniger, desto besser)
  • wo parkt es?
  • Fahrleistung pro Jahr (je geringer, desto besser)
  • Treibstoff - Benziner ist günstiger als Diesel
  • Wohnsituation - Immobilienbesitz wird positiv bewertet
  • gibt es (jüngere) Kinder in der Familie?

Und man sollte sich nicht allein vom Preis leiten lassen, wie jetzt die Kunden der Ineas leidvoll erfahren müssen. Sondern schauen, ob der günstige Anbieter auch einen großen Konzern im Hintergrund hat, also eine Insolvenz nicht zu befürchten ist.  So gehört zum Beispiel die Allsecur zur Allianzversicherung, und bietet unter diesem Namen seit Herbst 2009 (statt der früheren Marke Allianz24) preisgünstige Versicherungen an, um nicht im eigenen Allianz-Kfz-Versicherungsstamm zu "wildern".

Geld-Magazin.de, 30.08.2010

 

Neben Strom steigen auch die Gaspreise massiv

Nach den regelmäßig erfolgenden Strompreiserhöhungen ziehen jetzt auch die Gaspreise spürbar an. Zum 1. September und 1. Oktober haben 64 Gasanbieter angekündigt, ihre Grundversorgungstarife um durchschnittlich 19 % anzuheben - wie jedes Jahr pünktlich kurz vor Beginn der Heizperiode ...

Die Erhöhungen liegen im Schnitt bei 8,7 %, in der Spitze bei über 19 %. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh bedeutet dies eine finanzielle Mehrbelastung von bis zu 238 Euro pro Jahr. Dies sind die Ergebnisse einer Preisstudie von CHECK24.de. Das Vergleichsportal hat die Gas-Grundversorgungstarife in den 100 größten Städten Deutschlands den günstigsten Tarifen der Alternativversorger gegenübergestellt. Es wurden nur Tarife mit monatlicher Zahlung und ohne Kaution berücksichtigt.

Wechsel des Gasanbieters bringt bis zu 815 Euro jährliche Ersparnis

Durch einen Gasanbieterwechsel spart ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt (angesetzter Jahresverbrauch 20.000 kWh und Heizleistung 11 kW) bis zu 815 Euro jährlich. Die mögliche Ersparnis bei einem Wechsel des Gasanbieters schwankt in den 100 größten deutschen Städten zwischen 202 Euro und 815 Euro.

Dabei haben ostdeutsche Städter - wie schon bei Strom - das höhere Sparpotenzial: Gera (815 Euro), Leipzig (767 Euro), Darmstadt (660 Euro) und Mainz (612 Euro). Auch in Frankfurt, Mönchengladbach, Oberhausen, Erfurt, Fürth, Cottbus, Jena, Schwerin und Worms lassen sich jährlich über 500 Euro durch einen Wechsel vom Grundversorgungstarif zum günstigsten Tarif eines Alternativversorgers sparen. Das durchschnittliche Einsparpotenzial liegt in den 100 größten deutschen Städten bei 383 Euro pro Jahr.

Als Testsieger geht laut CHECK24.de gas.de mit dem Tarif gas.de basic aus der Preisstudie hervor. In 74 von 100 untersuchten Städten bietet gas.de den günstigsten Tarif.

Wenn Sie prüfen möchten, ob Sie mit Ihren individuellen Verbrauchsdaten (denn nicht jeder hat eine vierköpfige Familie und den angesetzten Jahresverbrauch) Einsparmöglichkeiten haben, dann nutzen Sie doch einfach unseren Online-Gastarif-Vergleichsrechner. Dort erhalten Sie die Anbieter und Tarife in Ihrer Gegend mit den jeweiligen Preisen aufgelistet.

30.08.2010

Kosmetik online kaufen

Und noch eine neue Preis-Such-Vergleichsplattform, die Geld-Magazin.de um eine Vorstellung gebeten hat. Bei uns gilt ja: Keine Vorstellung ohne Test ... hier das Ergebnis:

Kosmetik.de stellt sich vor mit den Worten "der neue Marktplatz für Beauty und Wellnessprodukte, hilft Nutzern durch die Preisvielfalt von Kosmetik- und Pflegeartikeln. Mit dem Preisvergleich unter www.kosmetik.de finden User die besten Händler und die günstigsten Preise für Produkte aus den Bereichen Kosmetik und Pflege." Ein hehrer Anspruch, "Nutzer sollen beim Einkauf Zeit sparen, und noch ihren Geldbeutel schonen". Wie sagt Franz Beckenbauer? Schaun mer mal.

Angebot umfasst Parfüm, Make up, Pflegeprodukte für Haut und Haar

sowie Accessoires. Zusätzlich werden auch noch Arzneimittel ausgewiesen.

Erster Testkauf: Jil Sander Sun Delight Eau de Toilette. Für den 100 ml-Flakon werden bei kosmetik.de 6 Anbieter gefunden, Preise zwischen 33,50 und 52 Euro. Gut: Per Click werden sie untereinander gelistet, und auch gleich die Versandkosten mit angezeigt. Und der Preis ist auch günstig: Bei Douglas würde das Fläschchen 42 Euro kosten. Weniger schön: Zwischen der Anbieterlistung sind massiv Google-Anzeigen eingestreut.

Zweiter Testkauf: Artdeco Pflege Nagelpflege Biotin Nail Cream. Schlecht als erstes, dass man dieses Produkt nicht über die Suchfunktion ("Artdeco Nagelcreme") gefunden hat - hier sollte noch ein bißchen optimiert werden bei kosmetik.de, sonst gehen potentielle Käufer verloren. Gefunden wird ein Anbieter, Preis 9,95 Euro plus 3,50 Euro Versandkosten. Verwirrend: Hier wurden die Versandkosten gleich mit in dem rechts hervorgehobenen Preis angezeigt, beim ersten Testkauf wurden sie separat ausgewiesen. Also muss man immer genau hingucken ... Zum Vergleich: Douglas führt die Nagelcreme nicht, bei Amazon kostet sie 10,26 Euro plus ggf. Versandkosten.

Letzter Blick auf die in der Plattform aufgenommenen "Arzneimittel" . Da geht es querbeet über Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpräparate, Schnupfenmittel bis hin zu einem Ayurveda Liegen-Komplettset für 299 Euro.

Fazit: Guter Ansatz, kosmetik.de sollten Kosmetik shoppende Frauen (und Männer) mit berücksichtigen bei ihrem nächsten online-Einkauf. Aber aufpassen - mal sind Versandkosten mit drin, mal nicht. Und nicht auf die eingestreuten Google-Anzeigen "hereinfallen" - das sind keine Suchergebnisse! 

Geld-Magazin.de, 29.08.2010

 

 

Anleger fragen sich: Wohin mit dem Geld?

Seit Monaten gibt es nur noch Mickerzinsen auf die klassischen Sparprodukte. Auch bei Aktien und Fonds ist die Verunsicherung noch (oder schon wieder?) groß; die Angst vor massiven Kursverlusten steckt in den Knochen. Aber wie jeder weiß: Angst ist ein schlechter Ratgeber, auch und gerade bei Geldanlegenheiten.

Zumindest Angst, die rationales Nachdenken und Bewerten ausschaltet. Schauen wir mal, welche Geldanlageformen sich zur Zeit lohnen, und welche boomen ....

Bundeswertpapiere

... sind absolut sicher, aber eben auch absolut ... sagen wir mal ... renditearm. Die tagesgeldähnliche Tagesanleihe des Bundes bringt 0,26 % Zinsen, Kurs 100,15 %. Finanzierungsschätze liegen bei 0,45 % (1 Jahr) bzw. 0,48 % p.a. Rendite (2 Jahre). Und Bundesschatzbriefe rentieren sich auch nicht mehr als ein durchschnittliches Tagesgeld, dafür haben sie diese "tollen" Zinsen dann aber 6 Jahre (Typ A, 1,44 % p.a.) bzw. 7 Jahre (Typ B, 1,64 % p.a.)

Teuer erkaufte Sicherheit für den Anleger ....

Tagesgeld, Festgeld, Sparbriefe

Für Tagesgeldkonten wird durchschnittlich 1,08 % p.a. gezahlt, die besten Anbieter (ohne zeitliche Begrenzung, "nur für Neukunden" usw.) liegen bei rund 2,20 %. Bei Festgeld 12 Monate gibt es auch nicht viel mehr: im Schnitt 1,30 %. Längere Laufzeiten, ebenso Sparbriefe, gehen etwas höher, aber auch nur minimal: In der Spitze gibt es knappe 4 %, für 5 Jahre.

Sparer sollten aber die Spreu vom Weizen trennen, und genau hinsehen: Welche Einschränkungen hat das jeweilige Angebot? Wie ist die Einlagensicherung? Ausländische Banken müssen nicht per se schlechter sein als deutsche - die Staatsgarantie in den Niederlanden oder Österreiche zum Beispiel ist mit 100.000 Euro je Kunde doppelt so hoch wie die deutsche, was derzeit die Kunden der noa bank schmerzlich erfahren müssen. Alle Details zu den besten Tagesgeld- und Festgeldanbietern hier in einem separaten Beitrag.

Risikoaversion der Anleger bringt niedrige Renditen

Robert Haselsteiner von der Interhyp sieht die Risikoaversion der Anleger als hauptgrund für niedrige Renditen: "Geringere Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft und die hohe Unsicherheit aufgrund der enormen Verschuldung in weiten Teilen der Welt haben zu einer Risikoaversion bei den Investoren geführt. Viele Anlageklassen werden gemieden. Stattdessen versuchen Privatleute, Banken, Versicherungen, Investmentfonds und die Notenbanken selbst ihre Mittel in sogenannten sicheren Staatsanleihen bester Bonität zu parken. Die enorme Nachfrage nach diesen Parkplätzen treibt die Preise dieser Staatsanleihen nach oben und damit die Renditen auf immer neue historische Tiefstände."

Damit sind zwar die Niedrigrenditen erklärt, welche Alternativen hat aber Otto Normalanleger?

Gold

Gold in Form von Barren, Zertifikaten, Münzen - egal wie, Gold boomt. Die FTD titelte am 22.8., "Absturz der Papierwährungen treibt Goldpreis höher" und zitierte einen Commerzbank-Strategen: "Gold profitiert von der gestiegenen Risikoscheu der Akteure". Sprich: Gold bedient die emotionale Komponente, Gold verheißt Sicherheit, Schutz vor Inflation ... Gold ist der Sachwert schlechthin. Wie sieht es aber rational bewertet aus? Die steil steigenden Kurse letztes Jahr verdankte Gold dem steigenden Dollar - rechnete man es in Euro um, so wurde der Goldpreisanstieg für Anleger im Euroraum durch den sinkenden Euro zum Teil wieder aufgezehrt.

Aktuell steht die Unze Gold bei 1.235 UD-Dollar, bzw. 971,45 Euro. Das bedeutet gegenüber dem Jahresende 2009 (1.096,50 US-Dollar / 761,14 Euro, Quelle: goldsammler.eu) einen Anstieg von knapp 13 % (bezogen auf den US-Dollar) bzw. 27,63 % (bezogen auf den Euro). Hieran sieht man sehr schön, wieviel Einfluss auch die Währungskursentwicklung auf den Erfolg eines Gold-Anlegers hat.

Viele Anleger fragen sich, ob damit nicht der Zenit erreicht ist, oder ob sich die weitere Anlage in Gold lohnt. Letztes Jahr um diese Zeit hieß es schon, der Kurshöhepunkt sei erreicht ... wie man sieht, ein kostspieliger Irrtum. Solange die Finanzkrise eine Welle nach der anderen aussendet, solange der Euroraum nicht wieder stabilisiert ist (Stichworte Griechenland, Spanien, Irland, Portugal), solange die US-Wirtschaft so stark zittert - solange werden nicht nur Privatanleger, sondern auch Finanzmarktakteure weiter Gold kaufen. Zusammen mit dem Bedarf der Industrie u.a. für Schmuck ergibt sich damit eine recht stabile Nachfrage, die die Kurse treibt. Anleger sollten aber nicht mehr 15 % ihres Gesamtkapitals in Gold anlegen. Viele kaufen dabei Goldbarren und Goldmünzen, statt Zertifikate. Das ist durchaus sinnvoll, wenn man bei Goldmünzen keine Sammlermünzen, sondern Anlagemünzen wie den Krügerrand kauft. Diese können täglich auch wieder verkauft werden. Und man sollte eher bei Banken kaufen, als in Online-Shops. Auf Gold spezialisiert ist zum Beispiel die Reisebank mit einer großen online-Auswahl an Goldbarren und Goldmünzen.

Nachhaltige Geldanlagen

Diese geschlossenen Fonds in umweltfreundliche Projekte erleben auch immensen Zulauf. Energiefonds (Solar, Wind, Biogas) legten im 2. Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal um 27 % zu. Hier gilt es natürlich auch, ganz genau hinzuschauen. Denn auch wenn mit "8 % p.a." geworben wird - es handelt sich eben nicht um ein Festgeld, abgesichert durch eine Staatsgarantie oder einen Einlagensicherungsfonds. Gut, das sind Aktien auch nicht. Hier besteht, da es sich um eine unternehmerische Beteiligung handelt, ein Risiko des Totalverlustes. Andererseits basieren die Einnahmen der genannten geschlossenen Fonds auf Strom- und ggf. Wärmeerzeugung. Hier gibt es durch das Erneuerbare Energien-Gesetz vorgegebene Vergütung. D.h. die Einnahmen sind gesetzlich abgesichert, es muss eben "nur" genug Sonne scheinen oder Wind wehen. Biogas ist dabei der kommende Star, derzeit eher noch Nachzügler - aber Biogas hat eben den großen Vorteil, unabhängig vom Wetter oder Tageszeit zu sein.

Gerade bei Solar gibt es 2010 eine Unmenge von Anbietern, die um den Anleger buhlen. Kurz gefasst sollten Anleger hierauf schauen:

  • wie lange ist der Anbieter
    • schon am Markt?
    • im Bereich Solar tätig?
  • wie ist seine bisherige Fondsbilanz, wie laufen die Fonds?
  • gibt es unabhängige Gutachten, die die Prognoserechnungen untermauern?
  • ist der durchschnittliche Wert Sonneneinstrahlung auch nicht zu hoch angesetzt worden? (Überprüfungsmöglichkeit hier: )
  • sind die angegebenen Wertzuwächse pro Jahr realistisch? Derzeit sind aufgrund der gesunkenen EEG-Einspeisevergütung 6 bis 7 % p.a. für deutsche Solarfonds realistisch.

Auch bei Anlagen in Erneuerbare Energien gilt: Nicht mehr als 10 bis 15 % Ihres gesamten Vermögens investieren! Neben dem ökologischen Aspekt haben Anleger auch hier den Vorteil der Investition in Sachwerte, also ähnliche Argumentation wie für Gold. Mit dem Anlegergeld wird nicht spekuliert, sondern ein Windpark, eine Solaranlage oder Biogasanlage gebaut.

Immer mehr Anleger interessieren sich auch für die Möglichkeit, ihr Geld nachhaltig, oder "mit Sinn" anzulegen. Davon profitieren auch Initiativen wie GELD mit Sinn!, gestartet im Juni 2010, die regelmäßige Anlegerstammtische und Infoveranstaltungen anbieten. Hierbei zielen sie besonders auf Frauen als Geldanleger(innen) ab.

Fazit: Die "Flucht in Sachwerte" lohnt sich für Anleger in diesen Krisenzeiten auch unter rationalen Gesichtspunkten. Neben Gold und Ökofonds sollte auch die eigene Immobilie dazu gehören. Nur das, was wirklich "übrig" ist, sollte derzeit an den Börsen eingesetzt werden. Dann sind Anleger für die kommenden Monate gut aufgestellt.

Geld-Magazin.de, 29.08.2010

"Tag der Energiespar-Rekorde" am 25. und 26. September 2010

Bauen und Modernisieren - neuester Stand. (djd/pt). Wie bereits im Vorjahr lädt der "Tag der Energiespar-Rekorde" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) auch 2010 wieder zur Besichtigung besonders energieeffizienter Wohnhäuser ein.

Am Samstag, 25., und Sonntag, 26. September 2010, öffnen in ganz Deutschland energieeffiziente Ein- und Mehrfamilienhäuser und andere interessante Objekte wie Schulen ihre Pforten. Wer neu bauen, ein Haus kaufen oder modernisieren will, kann sich aus erster Hand über die entsprechenden Möglichkeiten und die Erfahrungen anderer informieren.

Vor Ort können die Besucher sich mit den Besitzern, Architekten, Planern und Energieberatern austauschen und mehr über energiesparendes Bauen und Modernisieren erfahren. Die Gebäude, die zur Besichtigung offen stehen, erreichen einen Energiestandard, der die aktuellen gesetzlichen Vorgaben übertrifft und haben damit Beispielcharakter für zeitgemäßes Bauen und Modernisieren. Auf der Internetseite www.zukunft-haus.info/energiesparrekorde werden alle teilnehmenden Häuser mit Fotos und kurzen Beschreibungen vorgestellt. Wer ein Effizienzhaus besichtigen möchte, kann sich alle Objekte in der Nähe anzeigen lassen oder speziell nach Häusern mit Solaranlagen, Wärmepumpen oder Holzheizungen suchen.

Hausbesitzer, die ihr energieeffizientes Haus der Öffentlichkeit vorstellen möchten, können sich zur Teilnahme am "Tag der Energiespar-Rekorde" noch bis zum 29. August anmelden. Modernisierte Bestandsbauten müssen den auch aus der KfW-Förderung bekannten Energiestandard "Effizienzhaus 100" oder besser erreichen. Für Neubauten gilt als Teilnahmevoraussetzung der Standard "Effizienzhaus 70" oder besser. Auf www.zukunft-haus.info/energiesparrekorde gibt es Informationen und das Anmeldeformular.

Sicherheit und Komfort durch Türsprechanlagen

Horch was kommt von draußen rein. (djd/pt). In den eigenen vier Wänden möchte man vollständige Kontrolle darüber haben, wer Zutritt zu seinen Räumen hat. Aus gutem Grund, denn immer wieder versuchen Trickdiebe, sich einzuschleichen und den Überrumpelungseffekt auszunutzen.

Moderne Türkommunikationssysteme mit Bildübertragung machen es möglich, den Eingangsbereich sicher hinter verschlossener Tür zu überwachen. "Moderne Anlagen ermöglichen auch das Sprechen über Freisprechstellen. So hat der Bewohner die Hände frei und kommt ganz ohne Hörer aus, besonders für ältere Menschen ist das hilfreich. Bei vielen Markenherstellern kann außerdem die Türkommunikation um eine Video Türstation ergänzt und mit in die Telefonanlage integriert werden", sagt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

Wer vorausschauend plant und bei einem Neubau oder im Rahmen einer Modernisierung genügend Elektroauslässe etwa über Leerrohre in der Wand einplant, kann Komfort und Sicherheit im Eingangsbereich jederzeit auch nachträglich verbessern. Alle Infos: www.elektro-plus.com

Auch eine helle, freundliche Beleuchtung des Zugangs- und Haustürbereichs sowie von Stufen oder anderen Hindernissen ist für Besucher und Bewohner des Hauses angenehm und sicher. Bewegungsmelder, die sich bei Dämmerung automatisch einschalten, reagieren sofort, wenn sich jemand dem Haus nähert, und rauben unerwünschten Besuchern den Schutz der Dunkelheit.

Die Personalabteilung auf dem Prüfstand

(newsmax.de) HR gehört in den Vorstand und muss Wertorientierung nachweisen – Talent-Management zur Stärkung der Unternehmensposition und Bewältigung des Fachkräftemangels – HR ist kein Karriere-Sprungbrett